Ilmenauer Karnevalklub e.V.

Rosenmontag. So klingt Zuhause.

Rosenmontag ist für uns kein Pflichttermin. Rosenmontag ist Herzenssache.

Hier sitzen Menschen im Saal, die den Fasching genau so lieben wie wir. Die nicht zufällig da sind. Die wissen, was gleich kommt. Und die es jedes Jahr wieder wollen.

Um 20 Uhr haben wir uns einen kleinen Moment gegönnt. Schulle hat in seinem Archiv gekramt und ein Video von 2011 ausgepackt. Fünfzehn Jahre alt. Und als die ersten Bilder liefen, ging ein Raunen durch die Halle. Gelächter. Applaus. Kommentare von den Tischen. Man hat gemerkt, wie viele schon damals dabei waren. Wie viele Gesichter man wiedererkannt hat. Auf der Bühne. Im Publikum. Das war kein Programmpunkt. Das war Erinnerung.

20:11 Uhr. Einmarsch aller Aktiven. Begrüßung durch unser Prinzenpaar. Und dann waren wir mitten drin.

„An der Ilm“ gemeinsam, wie es sich gehört. Danach Narhalla und Narrathüriüm. Der Saal stand. Man merkt an so einem Abend sofort, wer textsicher ist. Und das sind am Rosenmontag viele.

Priga legte mit dem Gardemarsch los. Unsere Minis brachten noch einmal Südamerika auf die Bühne. Fussel sorgte mit der Macarena für Bewegung im Saal. Max vom ÖCV zeigte in seiner Bütt, dass Humor auch aus dem Nachbarverein bestens funktioniert. Genau so mögen wir das.

Die Teeniegarde marschierte konzentriert auf. Linie 1 brachte wieder Farbe ins Spiel. Der 1. HCV schickte Sirenen, Nixen und Meerjungfrauen aus dem Heydaer Meer zu uns. Das Tanzmariechen überzeugte mit Präzision. Dr. Rolf Frielinghaus kam als letzter Straßenkehrer und hatte die Lacher auf seiner Seite.

Unser Prinz und unsere Prinzessin zeigten mit ihrem Südamerikatanz noch einmal, wie viel Energie trotz anstrengender Tage noch da ist. Leni und die Möhrenbacher sorgten für Gesang im Saal. Die Teeniegarde brachte mit „Das weiße Gold“ noch einmal ein starkes Bild auf die Bühne. Die Gagtänzer legten nach. Das Showballett vom ÖCV holte die 80er zurück. Unser Männerballett kam als „Sons of IKK“ und hatte das Publikum sofort hinter sich. Und Priga setzte mit dem Südamerikashowtanz einen weiteren Akzent, bevor wir gemeinsam ausmarschiert sind.

Was diesen Abend besonders macht, ist nicht nur das Programm. Es ist die Haltung dahinter.

Alle Gruppen haben noch einmal alles gegeben. Und das nach Tagen voller Auftritte, Organisation und wenig Schlaf. Man hat die Müdigkeit nicht gesehen. Man hat nur Freude gesehen. Stolz. Zusammenhalt.

Rosenmontag ist unser internes Highlight. Kein großes Drumherum. Keine Experimente. Dafür viel Herz. Viel Vertrautheit. Viele Menschen, die sich seit Jahren kennen. Und trotzdem jedes Jahr wieder neu lachen.

Wir sind dankbar für jeden, der diesen Abend mit uns verbringt. Für unsere Aktiven, die auf der Bühne stehen. Für unsere Gäste, die wissen, wann sie klatschen, wann sie mitsingen und wann sie einfach genießen.

Und wir sind stolz darauf, dass wir so einen Abend Jahr für Jahr auf die Beine stellen. Als Gemeinschaft. Als Verein. Als IKK.

Rosenmontag ist kein Abschluss. Rosenmontag ist ein Ausrufezeichen.