Vier Uhr waren die meisten von uns im Bett. Wenn man ehrlich ist, war es eher ein Hinfallen als ein Schlafen. Um acht standen die Ersten schon wieder in der Festhalle. Tische rücken. Technik checken. Kartoffelsalat portionieren. Kaffee an.
11:11 Uhr ging es los. Und was dann kam, hat uns kurz sprachlos gemacht.
Fünf Buslinien haben wir organisiert, damit unsere Gäste aus dem ganzen Ilmkreis und darüber hinaus bequem zu uns kommen konnten. Und sie wurden genutzt. Die Halle war voll. Voller, als wir es eingeplant hatten. Damit haben wir so nicht gerechnet. Aber wir sind ehrlich stolz darauf.
Ein großes Dankeschön geht an den IKV, ehemals IOV Ilmenau, und an die Firma Wedemeyer. Sie haben den kompletten Bustransfer für uns umgesetzt. Hin zur Veranstaltung und nach dem Programm wieder zurück in die Ortsteile. Für unsere Gäste war der Transfer kostenlos. Einfach kommen, feiern und am Ende sicher wieder nach Hause gebracht werden. Genau so stellen wir uns Gemeinschaft vor.
Toralf hat eröffnet und direkt die richtige Stimmung gesetzt. Unsere Teenies sind mit dem Gardemarsch gestartet und haben gezeigt, dass man auch am Vormittag schon hellwach sein kann. Dr. Rolf Frielinghaus hat in der Bütt wieder trocken und treffsicher geliefert.
Unsere Minis haben Südamerika auf die Bühne gebracht. Mit Energie und diesem Blick, der sagt: Wir gehören hier hin. Die Gags haben das Thema weitergetragen und das Publikum mitgenommen. Unsere Tanzmariechen haben Präzision gezeigt und wurden mit großem Applaus belohnt. Dr. Rolf kam später noch einmal zurück und hatte auch da die Lacher auf seiner Seite.
Die Teenies haben mit ihrem Showtanz noch einmal Tempo reingebracht. Zum Abschluss wurde geschunkelt. „An der Ilm“ und ein Saal, der geschlossen mitging. So fühlt sich Frühschoppen an.
Nach dem Programm haben die Dörrberger Musikanten übernommen. Blasmusik, Gespräche, Lachen, ein volles Haus. Und während drinnen noch geschunkelt wurde, standen draußen bereits die Busse bereit, um unsere Gäste gesammelt und sicher wieder in ihre Ortsteile zu bringen. Auch die Rückfahrt lief organisiert und ruhig. Genau so muss es sein.
Und ja. Beim Essen lagen wir daneben.
Wir haben kalkuliert, geplant und vorbereitet. Aber bei dieser Gästezahl wurde es bei Bratwurst und Rostbrätel mit Kartoffelsalat zwischenzeitlich knapp. Unser Versorgungsteam hat sofort reagiert. Nachschub wurde organisiert, der Grill lief weiter und mit etwas Verzögerung konnten wir schließlich alle versorgen.
Dafür bedanken wir uns ausdrücklich für eure Geduld. Und wir sagen genauso offen: Das planen wir im nächsten Jahr besser. Aus Fehlern lernt man. Auch im Karneval.
Ein besonderer Dank geht an das Projekt AGATHE. „AGATHE – Älter werden in der Gemeinschaft. Thüringer Initiative gegen Einsamkeit“ hat uns an diesem Tag unterstützt. Das hat geholfen, Gemeinschaft möglich zu machen. Und genau darum geht es bei unserem Frühschoppen.
Wir sind stolz auf unsere Aktiven auf der Bühne. Auf die vielen Helfer hinter den Kulissen. Auf die Organisation der Buslinien, auf Thekenteam, Küche und Technik. Ohne diese vielen Hände würde so ein Tag nicht funktionieren.
Und wir sind dankbar für jeden Gast, der da war. Für jedes Lachen, jedes Mitschunkeln und jedes nette Wort zwischendurch.
Frühschoppen beim IKK heißt zusammenkommen. Und gemeinsam wieder nach Hause kommen.
Wir freuen uns auf das nächste Jahr. Mit vollen Bussen. Und noch volleren Grillrosten.